Die nachfolgend aufgeführten Artikel stellen einen Auszug ausgewählter Artikel unseres Produktangebots im Bereich Lebensmittelindustrie dar. Informationen zu unserem Gesamtangebot im Bereich Lebensmittelindustrie erhalten Sie gerne auf Anfrage über unser Kontaktformular.

 

Zitronensäure

ZitronensäureZitronensäure- E 330 unentbehrlich als Antioxydationsmittel in der Lebensmittelindustrie

  • Monohydrat, Standard und Fein
  • Anhydrid, Standard und Fein
  • flüssige Zitronensäure, E 330

Sämtliche Anforderungen der Lebensmittelindustrie, der einschlägigen Nahrungsmittelgesetze und Arzneibücher werden eingehalten und übertroffen. Unsere Lieferanten und Hersteller sind bemüht, flüssige und kristalline Zitronensäure in bester Qualität herzustellen und zu liefern.

 

Kaliumsorbat

Kaliumsorbat in VogelbeerenKaliumsorbat ist das Kaliumsalz der Sorbinsäure (E 200). Es ist unter anderem in der Eberesche/Vogelbeere (Sorbus aucuparia) enthalten. Es wirkt wachtumshemmend bei Hefen, Schimmelpilzen und einigen Bakterien, hat aber keine keimtötende Wirkung. Kaliumsorbat wird wie Sorbinsäure eingesetzt, ist jedoch wesentlich löslicher. In saurer Umgebung (pH < 6,5) ist die Wirksamkeit des Stoffes am größten. Kaliumsorbat ist löslich in Wasser und Fett. Es beeinflusst in den für die Konservierung notwendigen Mengen nicht den Geschmack von Lebensmitteln.

Herstellung

Kaliumsorbat wird aus Sorbinsäure in einer mehrstufigen chemischen Reaktion synthetisiert.

Einsatz

Für Kaliumsorbat gelten die gleichen Zulassungsbedingungen wie für Sorbinsäure (E 200).

  • Der Stoff wird zur Behandlung der Oberflächen von getrockneten Rohschinkens und getrockneter Rohwurst eingesetzt (max. 1.500 mg/kg).
  • Kaliumsorbat wird auch in der Weinherstellung verwendet. Es verringert den biologischen Säureabbau um bei Weinen mit Restzuckergehalt das Nachgären zu verhindern. Durch die besonderen Kennzeichnungsvorschriften für Wein muss dies nicht gekennzeichnet werden.

Kaliumsorbat dient zudem der Konservierung von Aromen und Enzymen. Als Konservierungsstoff ist es darüber hinaus für Kautabak und Kosmetika zugelassen.

 

Äpfelsäure

ÄpfelsäureÄpfelsäure kommt in allen lebenden Zellen als Zwischenprodukt des Energiestoffwechsels (Citronensäurezyklus) vor. Jeden Tag werden 1 kg davon wird im menschlichen Stoffwechsel umgesetzt. Die organische Säure harmoniert gut mit herben Aromen und schmeckt stärker sauer als Zitronen- und Weinsäure ( E 330, E 334). Äpfelsäure hemmt Enzyme, die bei geschnittenem Obst und Gemüse eine Braunverfärbung verursachen und unterstützt die Wirkung von Antioxidantien. Sie findet ihren Einsatz beim industriellen Blanchieren.

Äpfelsäure liegt in zwei geringfügig verschiedenen Varianten vor: Die Atome beider Moleküle sind an einer Stelle unterschiedlich ausgerichtet. In der Natur findet sich nur die L-Form. Ein Gemisch aus L- und D-Äpfelsäure entsteht bei der großtechnischen Herstellung. Menschen verfügen aber über Enzyme, welche die D- in die L-Form umwandeln und so dem Stoffwechsel zuführen. Als Zusatzstoff aufgenommene Äpfelsäure wird komplett verwertet.

Herstellung

Durch chemische Synthese aus Maleinsäure oder Fumarsäure kann Äpfelsäure hergestellt werden. Es entsteht dabei ein Gemisch aus D- und L-Äpfelsäure. Mit Hilfe von äpfelsäureproduzierenden Mikroorganismen bzw. bestimmten Enzymen hergestellt, entsteht reine L-Äpfelsäure.

Einsatz

Äpfelsäure hat für Lebensmittel allgemein eine Zulassung. Ausgenommen sind unbehandelte sowie Lebensmittel, die nicht durch Zusatzstoffe verändert werden sollen. E 296 ist zufinden in:

  • Gemüse- und Obstkonserven
  • Erfrischungsgetränken und Säften
  • Ananassaft (max. 3 g/l)
  • Konfitüre, Gelee, Marmelade
  • geschälten Kartoffeln
  • Backpulver

Zur Einstellung des Säuregehaltes ist Äpfelsäure auch für Entwöhnungsnahrung für Säuglinge zugelassen. Dabei soll jedoch reine L-Äpfelsäure verwendet werden.
Äpfelsäure ist zudem als Trägerstoff für Aromen zugelassen.

 

Quellangaben zu von pixelio.de verwendeten BIldern:

Bild "Zitrone": Susann von Wolffersdorff
Bild "Vogelbeeren": Pascua Theus
Bild "Apfel": Karlheinz Felsch


© Burhan Ulusan, 2018